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Verfasst am: Di 29. Jul. 2008; 23:11 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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| Wohnort: Deutschland |
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Hier bitte nur Fragen zur Malaria. Für andere Themen (Hakenwürmer, Lassa) bitte ein anderes Thema aufmachen.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Mi 30. Jul. 2008; 15:49 |
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| Rastlos |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 29.07.2008 |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 16:07 |
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| weltenerforscher |
| Holidayresort-Guru |
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| Anmeldungsdatum: 27.01.2008 |
| Beiträge: 9 |
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hey,
ich reis von mitte februar für 7-8 wochen mitm rucksack durch Nordthailand, laos, evtl. ganz vietnam und Südchina. jetzt bin ich mir aber noch nicht ganz sicher ob ich nur ein malariamedikament als notfallpräparat mitnemen soll oder aber als prophylaxe. was meint ihr dazu? Und für Thailand wär dann wegen den resistenzien bei lariam wohl malarone besser, oder?
grüssle |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 16:25 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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Malarone kann man nur bis 28 Tage lang als Prophylaxe genommen werden. Nur Doxycyclin kann man länger als vier Wochen zur Prophylaxe nehmen. Im Gegensatz zu Malarone funktioniert Doxycyclin allerdings nicht als Standyby-Medikation!
Leider dürfen Tropenärzte in Deutschland Doxycyclin nicht als Malariamittel verschreiben.
Lasse Dich am besten von einem Tropenarzt beraten:
http://www.dtg.org/aerzte.html
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 16:57 |
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| Rastlos |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 29.07.2008 |
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| Alex hat folgendes geschrieben: | | Leider dürfen Tropenärzte in Deutschland Doxycyclin nicht als Malariamittel verschreiben. |
Das hat auch einen guten Grund, denn Doxycyclin ist ein Breitband-Antibiotikum, dass in Deutschland gar nicht als Malaria-Prophylxe zugelassen ist. Und mal ganz ehrlich, wer ernsthaft für eine längere Zeit seinem Körper ein solches Antibiotikum zumuten will, der kann doch nicht Herr seiner Sinne sein  |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 17:03 |
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| Rastlos |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 29.07.2008 |
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| weltenerforscher hat folgendes geschrieben: | hey,
ich reis von mitte februar für 7-8 wochen mitm rucksack durch Nordthailand, laos, evtl. ganz vietnam und Südchina. jetzt bin ich mir aber noch nicht ganz sicher ob ich nur ein malariamedikament als notfallpräparat mitnemen soll oder aber als prophylaxe. was meint ihr dazu? Und für Thailand wär dann wegen den resistenzien bei lariam wohl malarone besser, oder?
grüssle |
Zum Thema Standby-Mittel:
Wenn die medizinische Versorgung in meinem Land gut ist - und das ist sie eigentlich in allen von Dir genannten - dann ist ein Standby-Mittel absolut überflüssig. Diese MIttel sind nur für eine Notfallmedikation gedacht, wenn man bei Auftreten der Krankheitssymptome innerhlb der nächsten 1-2 Tage keinen Arzt aufsuchen kann (Expeditionscharakter!).
Bitte NIEMALS eine Eigendiagnose durchführen und auf Verdacht ein Standby-Mittel einnehmen. Ein Laie kann unmöglich den Unterschied zwischen Malaria und einer anderen Erkrankung (z.B. Dengue) mit ähnlichen Symptomen erkennen. Bei Verdacht auf Malaria also bitte immer zuerst einen Arzt aufsuchen und einen Bluttest machen lassen, denn erst danach kann eine eindeutige Diagnose gestellt werden!
Zum Thema Prophylaxe:
Im Grunde genommen muss das natürlich jeder für sich selber entscheiden, aber es gibt eine Menge Gründe, die gegen eine Einnahme sprechen (Resistenz, Nebenwirkungen, falsches Sicherheitsgefühl etc.).
Da in den von Dir genannten Gebieten auch Dengue auftreten kann, musst Du eh eine sehr gute Mückenprävention durchführen (Moskitonetz oder Zimmer mit AC, Mückenschutzmittel, lange Kleidung etc.). Damit schützt Du Dich auch schon automatisch gegen Malaria  |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 17:05 |
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| Pantitlan |
| Site Admin |
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| Anmeldungsdatum: 13.09.2004 |
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| Wohnort: Beijing (Basel) |
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| Meines Wissens nach braucht man für diese Gegend überhaupt keine Prophylaxe, sondern einfach ein Notfallmedikament, da Malaria dort relativ selten vorkommt. So habe ich das in der Region immer gehandhabt. Aber ob die Infos noch aktuell sind, kann ich leider nicht sagen. Daher schliessliche ich mich dem Rat von Alex an, im Zweifelsfalle den Tropenarzt fragen. |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 17:19 |
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| weltenerforscher |
| Holidayresort-Guru |
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| Anmeldungsdatum: 27.01.2008 |
| Beiträge: 9 |
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ja ich hatte auch vor in den nächsten wochen mal zum tropeninstitut zu fahrn. nur kann man ja auch nicht immer den ärzten trauen, viele verschreiben dann einfach ein produkt um sich abzusichern obwohl eigendlich überflüssig. deshalb find ich auch immer ratschläge von bereits "erfahrenen" sehr sinnvoll.
eigendlich dacht ich immer dass vor allem in vietnam und thailand eine prophylaxe zu empfehlen ist. aber kann man denn auch malarone als notfallpräparat mitnehmen? |
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Verfasst am: Do 02. Okt. 2008; 22:12 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
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| Wohnort: Deutschland |
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| Zitat: | | Das hat auch einen guten Grund, denn Doxycyclin ist ein Breitband-Antibiotikum, dass in Deutschland gar nicht als Malaria-Prophylxe zugelassen ist. Und mal ganz ehrlich, wer ernsthaft für eine längere Zeit seinem Körper ein solches Antibiotikum zumuten will, der kann doch nicht Herr seiner Sinne sein | Ja. Natürlich verschreiben Ärzte Doxycyclin nicht, weil es nicht zugelassen ist. Das ist doch klar. Aber von der Nebenwirkungs-Seite sind die anderen verfügbaren Mittel auch nicht besser. Natürlich muss man bedenken, dass man sich damit Resistenzen gegen Doxycyclin anzüchtet. Aber das ist eben der Preis. Von "nicht Herr der Sinne" kann da keine Rede sein. Immerhin empfiehlt die WHO Doxycyclin neben den anderen bekannten Mitteln auch zur Malariaprophylaxe.
| Zitat: | | nur kann man ja auch nicht immer den ärzten trauen, viele verschreiben dann einfach ein produkt um sich abzusichern obwohl eigendlich überflüssig. deshalb find ich auch immer ratschläge von bereits "erfahrenen" sehr sinnvoll. | Dem muss ich aber leider doch widersprechen. Wir können Dir hier Tipps geben. Aber im Zweifel solltest Du Dich auf jeden Fall auf den Rat des Tropenarztes verlassen. Ein richtiger Tropenarzt wird Dir genau das empfehlen, was die Deutsche Tropengesellschaft empfiehlt. Für jede Region, Reiseart und oft abhängig von der Jahreszeit gibt es allgemeine Empfehlungen, die Du Dir zu Herzen nehmen solltest. Allein das zählt, und nicht die "Erfahrungen" von irgendwelchen Reisenden, die angeben, dies und das getan zu haben, und "nicht krank geworden" zu sein.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: Fr 03. Okt. 2008; 09:42 |
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| Rastlos |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 29.07.2008 |
| Beiträge: 209 |
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| Alex hat folgendes geschrieben: | | Aber von der Nebenwirkungs-Seite sind die anderen verfügbaren Mittel auch nicht besser. Natürlich muss man bedenken, dass man sich damit Resistenzen gegen Doxycyclin anzüchtet. Aber das ist eben der Preis. Von "nicht Herr der Sinne" kann da keine Rede sein. Immerhin empfiehlt die WHO Doxycyclin neben den anderen bekannten Mitteln auch zur Malariaprophylaxe. |
Natürlich sind die Nebenwirkungen der anderen Prophylaxen nicht außer Acht zu lassen, weswegen ich das auch immer wieder als Grund gegen eine Prophylaxe anspreche.
Aber die möglichen "Nebenwirkungen" eines Breitband-Antibiotikums kannst Du doch nicht allen ernstes mit denen eines speziellen Medikamentes vergleichen. Während die anderen Malariamedikamente (teilweise erhebliche) körperliche Symptome hervorrufen können, hat die Einnahme eines Antibiotikums über längere Zeit (der Fragesteller spricht von 7-8 Wochen) unter Umständen eine Resistenzbildung des eigenen Körpers auf Antibiotika zur Folge. Und was, wenn die Doxycyclin-Anwender mal irgendwann auf Grund einer Krankheit auf ein wirksames Antibiotikum angewiesen sind? Tja, dann heisst es unter Umständen "Pech gehabt"
Wenn überhaupt sollte Doxycyclin daher nur für eine kurzzeitige Malaria-Anwendung eingenommen werden.
| Alex hat folgendes geschrieben: | | Wir können Dir hier Tipps geben. Aber im Zweifel solltest Du Dich auf jeden Fall auf den Rat des Tropenarztes verlassen. Ein richtiger Tropenarzt wird Dir genau das empfehlen, was die Deutsche Tropengesellschaft empfiehlt. Für jede Region, Reiseart und oft abhängig von der Jahreszeit gibt es allgemeine Empfehlungen, die Du Dir zu Herzen nehmen solltest. Allein das zählt, und nicht die "Erfahrungen" von irgendwelchen Reisenden, die angeben, dies und das getan zu haben, und "nicht krank geworden" zu sein. |
Da kann ich Dir natürlich nur absolut zustimmen!
Jedoch trotzdem mit einer kleinen Einschränkung, denn leider ist es in Deutschland gar nicht so einfach einen fähigen Mediziner zu finden - auch sog. Tropenärzte machen es sich leider oftmals viel zu einfach.
Dies ist eine Erfahrung, die ich selber schon häufig machen musste und die auch anderen Travellern schon oft passiert ist.
Es ist nunmal wirklich so, dass die Mediziner in betroffenden Gebieten sich wesentlich besser mit der Materie auskennen, als unsere Ärzte zu Hause am Schreibtisch
Ein wirklich guter Arzt in Deutschland hinterfragt alles nötige bzgl. der Reise, um eine optimale Malariaberatung geben zu können. Dazu gehören vor alle folgende Punkte, die ich auch schon ein paar Beiträge vorher aufgezählt hatte:
1. WO soll es überhaupt hingehen - und damit meine ich nicht pauschal das Land sondern schon speziell die Region.
Leider empfehlen viele Reisemediziner auch für "normale Strandurlauber" eine Prophylaxe nur weil es irgendwo im Land Malariagebiete gibt. Dadurch pumpen sich extrem viele Urlauber völlig unnötig mit den Medikamenten voll und fördern so eine Resistenzbildung des Erregers. Egal, die Kasse des Arztes freut es.
2. WIELANGE bin ich in einem solchen Gebiet. Bei einem recht kurzen Aufenthalt von wenigen Tagen ist eine Prophylaxe eher unsinnig.
3. WIE reise ich durch entsprechendes Gebiet - Unterschied zwischen Backpacking mit Expeditionscharakter und Rundreise.
4. WANN reise ich überhaupt ins Land. Bei manchen Ländern geht das Malariarisiko z.B. während der Trockenzeit gegen Null.
5. WELCHE Art von Malaria kommt überhaupt in den Gebieten vor. Bei nur sehr geringem Vorkommen der gefährlichen Malaria tropica ist eine Prophylaxe eher unsinnig.
6. WIE ist die medizinische Versorgung im Zielland. Bei sehr guter medizinischer Versorgung ist z.B. ein Standby-Mittel absolut überflüssig. |
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Verfasst am: Fr 03. Okt. 2008; 13:43 |
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| Alex |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 19.02.2005 |
| Beiträge: 1811 |
| Wohnort: Deutschland |
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| Zitat: | Natürlich sind die Nebenwirkungen der anderen Prophylaxen nicht außer Acht zu lassen, weswegen ich das auch immer wieder als Grund gegen eine Prophylaxe anspreche.
Aber die möglichen "Nebenwirkungen" eines Breitband-Antibiotikums kannst Du doch nicht allen ernstes mit denen eines speziellen Medikamentes vergleichen. Während die anderen Malariamedikamente (teilweise erhebliche) körperliche Symptome hervorrufen können, hat die Einnahme eines Antibiotikums über längere Zeit (der Fragesteller spricht von 7-8 Wochen) unter Umständen eine Resistenzbildung des eigenen Körpers auf Antibiotika zur Folge. Und was, wenn die Doxycyclin-Anwender mal irgendwann auf Grund einer Krankheit auf ein wirksames Antibiotikum angewiesen sind? Tja, dann heisst es unter Umständen "Pech gehabt | Das ist so nicht richtig. Es entwickeln sich langfristig Resistenzen gegen Doxycyclin allein. Es gibt aber auch einige andere Antibiotika, und es werden auch immer wieder neue entwickelt.
Die genauen Reiseumstände sind sehr wichtig. Ein guter Tropenarzt wird Dich nicht nur nach dem Reiseziel fragen, sondern auch nach den von Rastlos genannten Punkten.
Gruß,
Alex |
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Verfasst am: So 05. Okt. 2008; 09:52 |
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| Rastlos |
| Forenveteran |
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| Anmeldungsdatum: 29.07.2008 |
| Beiträge: 209 |
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| Alex hat folgendes geschrieben: | | Das ist so nicht richtig. Es entwickeln sich langfristig Resistenzen gegen Doxycyclin allein. |
Hast Du dafür eine Quellenangabe? So viel ich weiss, können sich Resistenzen gegen ALLE Tetracycline entwickeln und nicht nur gegen Doxycyclin.
Nach Cephalosporinen und Penicillien sind Tetracycline übrigens derzeit die meistgebrauchten Antibiotika, von daher wäre es gar nicht erfreulich, wenn man dagegen eine Resistenz entwickelt.
| Alex hat folgendes geschrieben: | | Es gibt aber auch einige andere Antibiotika, und es werden auch immer wieder neue entwickelt. |
Alex, ich schätze ganz ehrlich Deinen Sachverstand bei der bisherigen Diskussion, aber Du willst das Thema der steigenden Antibiotikaresistenzen doch nicht wirklich verharmlosen, oder?!
Antibiotikaresistenz ist ein wachsendes Problem und daher sollten gerade Breitbandantibiotika nur gezielt und so selten wie möglich verwendet werden!!
"Im Jahr 2005 infizierten sich rund drei Millionen Europäer mit Keimen, die gegen bekannte Antibiotika resistent sind – 50.000 von ihnen starben daran" (Quelle). |
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